Corona und Verschwörungsmythen an der Hochschule

Aufgeklappter Zollstock. Darüber Schriftzug: Nah & distanziert

In unserer 6. Folge sprechen wir mit Anne und Sigi über Corona bezogene Verschwörungsmythen und Antisemitismus an der Hochschule.

Wir möchten in dieser Folge aus der Perspektive von Studierenden der Sozialen Arbeit auf antisemitische Verschwörungsmythen blicken, zeigen dass wir auch in der Hochschule ihnen gegenüber wachsam sein müssen und wo und wie wir uns als Studierende gegen ihre Verbreitung engagieren können.

Diese Folge ist eine besondere Folge, weil sie in enger Zusammenarbeit und auf Initiative durch den AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) der Alice Salomon Hochschule (ASH) entstanden ist. Der AStA ist Teil der demokratischen Selbstverwaltung der Hochschule und vertritt die Interessen der Studierenden. Anne leitet die Registerstelle der ASH, in welcher extrem rechte und diskriminierende Vorfälle im Bezirk der Hochschule dokumentiert werden. Sigi engagiert sich im AStA und dem „Arbeitskreis Rechte Gewalt“ der ASH.

„nah und distanziert“ – Der Podcast rund um kritische Perspektiven auf Soziale Arbeit. Gemeinsam sprechen wir mit unseren Gästen über die aktuellen Bedingungen und Herausforderungen von Sozialer Arbeit diskutieren und sprechen mit ihnen über persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Zustände und ihre politischen Forderungen.

Mehr zum Zusammenhang von Corona bezogene Verschwörungsmythen und Antisemitismus erfahrt Ihr zum Beispiel

…in diesem Kolumnenbeitrag von Debora Antmann.

…. Im Gespräch von Anetta Kahane (Leiterin der Amadeu Antonio Stiftung) und Lukas Ondreka im Dissens-podcast.

… und in dieser Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung.

Den Beitrag zu Antisemitismus als eine curriculare Leerstelle, auf den wir uns in unserem Gespräch beziehen, findet Ihr in der „Dunkelziffer Unbekannt – Rassismus und rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf“.

Warum gerade die Online-Lehre Herausforderungen für eine diskriminierungskritische Lehre bedeutet und welche Maßnahmen es hier braucht, erfahrt Ihr in diesem Interview mit Peps Gutsche.

Spannungsfelder der Sozialen Arbeit: Betroffenheit und Professionalität

Aufgeklappter Zollstock. Darüber Schriftzug: Nah & distanziert

CN: Sucht, Queerfeindlichkeit, Rassismus, sexualisierte Gewalt, Antipsychiartrie

In unserer 5. Folge des Podcasts „nah und distanziert“ zu kritischer Sozialer Arbeit spricht Latifa mit ihrem Gast Alex über deren Arbeit als Suchtberaterin. Zentral in dieser Folge diskutieren die beiden darüber, wie es möglich ist, eigene Betroffenheit in ihr professionelles Handeln in sozialarbeiterischer und wissenschaftlicher Praxis einzubringen. Welche Machtverhältnisse und Wissenshierarchien sind in diesem Handeln verknüpft? Wie bewege ich mich in einem Raum und inwieweit werde ich als privilegiert oder de-privilegiert gelesen? Was ist das Ding mit der Objektivität? Welches spezifische Wissen ist mit unseren Erfahrungen verbunden? Was ist eigentlich Betroffenheit und was ist im Gegenzug Nicht-Betroffenheit? Hoch aktuell nicht nur für Sozialarbeiter*innen greifen sie ein komplexes Thema auf, dass sich auch auf viele andere Bereiche übertragen lässt, wie erst kürzlich in der Debatte um die taz-Kolumne von Hengameh Yaghoobifarah diskutiert wurde.

Weglaufhaus „Villa Stöckle“: https://www.weglaufhaus.de/

Wildwasser http://www.wildwasser-berlin.de/

Tauwetter: https://www.tauwetter.de/de/

Saskia Hödl (21.06.2020): taz-Debatte über Müll-Kolumne. „Wer spricht? Wer schweigt?“

https://taz.de/taz-Debatte-ueber-Muell-Kolumne/!5690982/

Diplomarbeit von Ramona Schnekenburger & Regina Nicolai (2006): „Betroffenheit als Impuls für die Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit. Eine Analyse am Beispiel ausgewählter Berliner Projekte“

https://www.weglaufhaus.de/wp-content/uploads/2010/08/schnekenburger_nicolai-betroffenheit.pdf

Hella von Unger, Petra Narimani & Rosaline M´Bayo (Hrsg.) (2014): Forschungsethik in der qualitativen Forschung. Reflexivität, Perspektiven, Positionen.

https://www.springer.com/de/book/9783658042882#aboutBook

Schulsozialarbeit: Auf den Fluren des Systems

Aufgeklappter Zollstock. Darüber Schriftzug: Nah & distanziert

In unserer 4. Folge sprechen wir mit Lena, die als Schulsozialarbeiterin an einem Berliner Gymnasium arbeitet. Sie erzählt von einem Arbeitsfeld im Aufbau, Unterricht im Lockdown und warum das Berliner Schulgesetz eigentlich eine gute Grundlage für einen antifaschistischen Konsens bieten könnte.

Content Note: Struktureller Rassismus, psychische Krisen

Links zu Sachen, die im Podcast genannt worden sind:

Rice and Shine Podcast, eine Folge zu antiasiatischem Rassismus und Corona: https://riceandshine.podigee.io/27-gefuehlschaos

Positionspapiere des Landesschüler*innenausschusses: https://lsaberlin.de/positionspapiere/

Berliner Schulgesetz: http://gesetze.berlin.de/jportal/?que…

Tagesspiegel-Artikel über Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern: https://www.tagesspiegel.de/politik/lernt-kindern-zu-helfen-der-missbrauch-in-muenster-offenbart-fehler-im-system/25895530.html

Gewerkschaften und Soziale Arbeit: wie organisieren?

Aufgeklappter Zollstock. Darüber Schriftzug: Nah & distanziert

In dieser Folge sprechen wir mit unserem Gast Fabi über Gewerkschaftsstrukturen und deren Zugänge, sozialarbeiterische Arbeitskämpfe und darüber wie wir uns in prekären Arbeitsverhältnissen organisieren können.

Links zu Sachen, die im Podcast genannt worden sind

Verdi Petition: https://mehr-braucht-mehr.verdi.de/

Jugendhilfe in Zeiten von Corona: Vertrauen, Kontrolle und Supermarkt

Aufgeklappter Zollstock. Darüber Schriftzug: Nah & distanziert

In dieser ersten Folge sprechen wir mit unserem Gast Gabriel, der in einer stationären Einrichtung der Kinder-und Jugendhilfe arbeitet. Er schildert, wie Jugendliche in seiner Einrichtungen derzeit besonders Unsicherheiten & Einschränkungen ausgeliefert sind, während von ihm Kontrollaufgaben verlangt werden, die seinem Berufsverständnis widersprechen.